SENTIDO Aziza Beach Golf & Spa
Tunesien - Hammamet
Tunesien liegt im äußersten Norden von Afrika, vis-à-vis mit Italien und Malta, wobei es zu den beliebtesten Ferienregionen des afrikanischen Kontinents gehört.
Die verhältnismäßig schmale Landfläche war Schauplatz vieler historischer Ereignisse. So hatten die Karthager ihr punisches Reich gleich vor den Toren des heutigen Tunis errichtet.
Die in Ruinen liegenden, jedoch gut ausgegrabenen Überreste von Karthago lassen sich hier problemlos besichtigen. Fast einen ganzen Nachmittag kann man darauf verwenden, sich in das Leben der Antike hineinzuversetzen und sich Wohnhäuser, alte Bäder oder Paläste in ihren Grundmauern anzusehen.
Sehr ans Herz zu legen ist eine Führung durch Karthago. Hierbei erfährt man die genauen Hintergründe eines jeden Hauses und wird Wissenswertes über die Kultur der Karthager lernen.
Weiterführende Informationen über Urlaub in Tunesien:
Noch heute ist die Region um Tunis das kulturelle Herz des Landes.
Nicht nur politisch ist die Metropole bedeutend, sondern sie beherbergt u.a. die alte, aus dem 13. Jahrhundert stammende Medina, die schon in den späten 70er Jahren zum Weltkulturerbe erklärt wurde.
Mehr über die Entstehungszeit der Medina erfährt man im Bardo Museum, das sich sehr eingehend mit dem späten Mittelalter in Tunesien beschäftigt. Jener Zeit herrschten über die Region noch die Osmanen, welche viele architektonische Charakteristika nach Tunesien gebracht haben.
Darüber hinaus gibt es in dem Museum eine große Sammlung mit Mosaiken aus der römischen Zeit. Das Bardo Museum ist die vermutlich wichtigste kulturhistorische Ausstellung des gesamten Landes.
Gleichsam bedeutend ist die Zitouna Moschee, welche das größte islamische Gotteshaus in Tunesien ist. Sie ist vor allem für ihre markanten Minarette mit quadratischem Grundriss bekannt. Besuchen kann man das altehrwürdige Gebäude jeden Tag außer während des Freitagsgebets.
Orientalisches Flair vermitteln heutzutage vor allem die Souks, die kleinen Märkte und Marktstraßen, welche sich nicht nur in der Hauptstadt finden lassen. Hier ist das Gewimmel und Gewusel der Händler und Käufer jedoch weitaus ekstatischer als in vielen anderen Orten. Wer ein begabter Feilscher ist, kann die Preise weit über die Hälfte drücken. Zu kaufen gibt es quasi alles von edlen Gewürzen bis hin zu feinsten Stoffen.
Von der Hauptstadt aus lohnt sich ein Ausflug in die malerische kleine Küstenstadt Tabarka an der algerischen Grenze. Nur 15.000 Einwohner leben hier in einem wahren Naturidyll.
Urlauber verbringen ihre Tage in Tabarka meist mit Aktivitäten wie dem Golfen auf den erstklassigen Plätzen rings um die Stadt oder beim Tauchen. Vor der Küste gibt es einige der farbenprächtigsten Korallenriffe des Mittelmeers.
Selbst einen Yachthafen und einen eigenen Airport hat die kleine Stadt, die für Exklusivurlauber immer mehr Bedeutung gewinnt.
Die Bucht von Hammamet zählt zu den Lieblingsresorts der Urlauber, die in Tunesien entspannte Strandtage verbringen möchten.
Städte wie Sousse oder Nabeul befinden sich hier und ziehen jedes Jahr Millionen von Besuchern an. Grund dafür sind allem voran die zauberhaften Strände.
Wie kaum irgendwo anders begeistern sie mit Reinheit und Kilometer langer Ausbreitung. Saisonabhängig trifft man in den Buchten verschiedenste Urlaubergruppen an.
Familien kommen gerne im Hochsommer, während Schulklassen im Frühjahr hier ihre Abschlussreisen feiern. Andere wiederum gönnen sich einen romantischen Pärchenurlaub zum Ende des Sommers.
Die beste Reisezeit liegt im Norden des Landes meist zwischen Mai und Juli, wenn in Tunesien moderate Temperaturen, sprich maximal 30 °C herrschen. Dies ist aber vor allem an den Küsten und in der Hauptstadt der Fall.
Im Landesinneren steigt das Quecksilber mühelos auch einmal auf 40 °C. Zum Baden ist das Klima außerdem im Herbst hervorragend. Das Meer hat sich dann ausreichend aufgewärmt, während die Lufttemperaturen nicht mehr so drückend sind wie im Juli.
Monastir ist eine der ältesten Städte in Nordafrika. Sie bietet sowohl einen guten Ausgangspunkt für einen Strandurlaub als auch die Möglichkeit, Kulturelles kennenzulernen.
Die Große Medina im Hafen gehört zu den bedeutenden Wahrzeichen der Stadt. Gleichzeitig ist die mächtige Festung ausgesprochen belebt. Durch die engen Gassen im Inneren zieht sich ein breites Netz an Märkten und Verkaufsständen. Die Souks von Monastir gehören zu den besten von ganz Tunesien.
Das von Wüsten und schroffen Felsen geprägte Hinterland birgt eine Überraschung in sich. Kairouan, die etwas mystisch wirkende Oase nur etwa zwei Autostunden von der Hammamet-Bucht entfernt, gehört aufgrund ihrer eindrucksvollen Moschee und Islamschule zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Hier müssen Besucher unbedingt auf die Details achten. Die filigranen Verzierungen und Koranverse an den Wänden der Moschee sind eine Meisterleistung der arabischen Bau- und Kaligraphiekunst. Der ursprüngliche Bau wurde bereits in der Spätantike errichtet. Später folgten zahlreiche Erweiterungen und Renovierungsarbeiten, welche das Erscheinungsbild der Moschee über die Jahrhunderte hinweg deutlich verändert haben.
Echte Tunesien-Fans werden immerzu von den wunderschönen Dünen Djerbas schwärmen.
Die Insel im Süden des Landes gehört zu den beliebtesten Ferienzielen für einen Urlaub in Tunesien. Die meisten Strandorte verfügen über erstklassige Hotels, während die Natur außerhalb der Ansiedlungen geschützt ist.
Hinzu kommt das kulturhistorische Erbe der Insel. Das klassische Kunsthandwerk von Djerba kann man in jedem Ort kaufen oder einfach nur bewundern. Houmt Souk ist das kulturelle Zentrum des Eilands. Hier kann man sich in zahlreichen Museen über die Alltagsgeschichte informieren oder sich im Hafen ein Segelboot für einen Törn entlang der Küste ausleihen. Für echte Liebhaber des Kunsthandwerks ist ein Ausflug in die Tontöpferstadt Guellala obligatorisch.
Eine Besonderheit ist die jüdische Gemeinde der Insel nur wenige Kilometer von Houmt Souk entfernt. Die Al-Ghriba-Synagoge ist vermutlich die bekannteste jüdische Einrichtung in Afrika. Was den Islam betrifft, so ist die unterirdische Moschee bei Sedouikech sehenswert. Bei El Kantara trifft man auf ein altes, in Ruinen liegendes Kastell, das einst von den Spaniern hier erbaut wurde. Nach der Errichtung im Mittelalter verlor es jedoch schnell seine Bedeutung.
Die Insel erreicht man wie viele andere Orte in Tunesien am besten mit dem Flugzeug. Der internationale Airport Djerbas befindet sich in Zarzis und wird vor allem von den inländischen Fluggesellschaften angesteuert. Von Europa aus führen die meisten Fluglinien entweder in die Hauptstadt Tunis oder in die Hammamet-Bucht zum Flughaven Enfidha-Hammamet. Der Flughadfen von Monastir wird meist nur noch innertunesich angeflogen.
Die offizielle Landessprache in Tunesien ist Arabisch.
Doch auch Französisch wird in vielen Teilen des Landes gesprochen, sodass man sich auch in dieser Sprache meist verständigen kann.
In großen Ressorts findet man zum Teil Animations- und Unterhaltungsprogramme in deutscher Sprache.
Als Zahlungsmittel gilt der Tunesische Dinar. Ein Geldwechsel von Euro zu Dinar kann in Banken und anerkannten Wechselstuben erfolgen.
Als Nationalgericht gilt in Tunesien Couscous.
Couscous findet man in vielen Variationen: Es kann mit Fleisch, Fisch sowie Gemüse schmackhaft angerichtet werden.
Auf einem Tisch in Tunesien darf meist auch nicht die scharfe Würzpaste Harissa fehlen.
Ebenso ist Kichererbsenpüree eine schmackhafte Vorspeise, zu der meist frisch gebackenes Brot gereicht wird.
Früchte wie Aprikosen, Datteln, Wassermelonen und Orangen sind fast überall anzutreffen.
Baklava, eine süße Nachspeise aus Blätterteig, Rosinen, Honig und Nüssen, rundet fast jedes Esserlebnis in Tunesien ab.
Bildnachweis: Fremdenverkehrsamt Tunesien, Fotolia.com (Tunis: erichon)
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